You Will Do This

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Ziel: Ironman

Am 14. Juli 2013, zwei Jahre nach meinem 1. Triathlon überhaupt, war das große Ziel erreicht: Im Ziel bei der Challenge Roth. Dream Coming True! Zeit: 9h 17min (Patz 68 bei rund 3500 Startern).

Der beste Film aller Zeiten - Wirklich?

sonstigesPosted by Marko Sat, November 08, 2014 11:29:52
Heute ein Blogeintrag zu einem Off-Topic-Thema, das mir als Astronomie- und Science-Fiction-Fan sehr am Herzen liegt - und das aufgrund der riesigen Marketing-Kampagne momentan das Aufsehen der gesamten Filmwelt auf sich zieht. Der Science-Fiction Film "Interstellar" unter der Regie von Christopher Nolan läuft seit dem 6. November in den Kinos. Seit Wochen war der Kinostart im Kalender vorgemerkt, und entsprechend hoch waren die Erwartungen.

Am ersten Tag stand das Ranking auf der bekanntesten Film-Plattform IMDb (Internet Movie Database) mit einem Rating von zwischenzeitlich 9,3 auf Platz 1 aller Filme, die jemals gedreht wurden (aktuell: 9,2 bei 45.000 Stimmen, erfahrungsgemäß fällt das Rating nach einiger Zeit leicht). Damit hat Interstellar das Potenzial für die Film-Sensation des Jahres. Aber ist es wirklich "der beste Film aller Zeiten"? Das Enttäuschungspotenzial ist enorm, wenn die Erwartungen so hoch gesteckt sind.

Der erste Planet, den die Akteure besuchen (links im Bild): Er umkreist das schwarze Loch namens "Gargantua", dessen enorme Gravitation neben einer massiven Krümmung der Raumzeit riesige Flutwellen auslöst. Bildquelle: www.mashable.com

Ohne lange um den heißen Brei zu reden ist mein Fazit: Absolut sehenswert. Einer der besten Science-Fiction-Filme. Aber keine 9,2.

Der Fokus liegt auf der Story, die in sich geschlossen und ziemlich ausgefeilt ist. Zudem wird vom Klimawandel auf der Erde über die Stärke zwischenmenschlicher Beziehungen - vor allem von Vater zu Tochter - bis zum Egoismus jedes einzelnen so ziemlich alles abgedeckt. Super gemacht, regt absolut zum Nachdenken über das große Ganze und den Platz des Menschen im Universum an!

Gleichzeitig wird der Film zugunsten der Story vor allem in der 2. Hälfte zunehmend unrealistisch (wobei ich den Flug durch das Wurmloch im 1. Teil des Films jetzt mal noch als "realistisch" bezeichne). Zum Beispiel werden die Raumkrümmung und der damit verbundene Zeiteffekt sowie die riesigen Entfernungen zwischen den Planeten später nicht mehr angemessen berücksichtigt, als sich die Story beschleunigt, und der Hauptakteur überlebt mindestens zweimal den absolut sicheren (!) Tod, um alles "rund" zu bekommen.

Fazit: Auch, wenn man nicht auf Science Fiction versessen ist, sollte man das Ding gesehen haben, allein der Story und des Nachdenkens wegen. Wer also nicht mit der Erwartung einer 9,2 in den Film geht, sondern vielleicht einer 8, der wird es nicht bereuen. Just my 2 Cents.





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