You Will Do This

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Ziel: Ironman

Am 14. Juli 2013, zwei Jahre nach meinem 1. Triathlon überhaupt, war das große Ziel erreicht: Im Ziel bei der Challenge Roth. Dream Coming True! Zeit: 9h 17min (Patz 68 bei rund 3500 Startern).

Lauftraining zur Geisterstunde

LaufenPosted by Marko Tue, January 08, 2013 03:13:47
Heute möchte ich euch von einem kleinen Experiment erzählen: 19 Stunden reine Trainingszeit in einer Woche, so viel wie nie zuvor in meinem Leben. Und es hat funktioniert, der Körper spielt immer noch mit.

Wäre der Sturz mit dem Rad am Dienstag nicht gewesen (Straßenbahnschiene, dumm gelaufen...) wäre es sicher noch etwas mehr geworden. Zum Glück ging beim Sturz aber alles gut und außer einer Schürfwunde am Knie und einer gezerrten Schulter blieb alles heil. Das Training konnte also am gleichen Tag mit lockerem Schwimmen bereits weitergehen.

Den krönenden Abschluss fand die Woche am Sonntag: Das herrliche nasskalte Wetter lud zu einer 3-stündigen Rennrad-Ausfahrt ein, und nach Auftauen der Füße ging es abends zum 20 Kilometer-Nachtlauf von 23:00 Uhr bis 00:45 Uhr. Unterwegs habe ich nur einen einzigen Menschen gesehen – und der musste wohl auch nur kurz mit dem Hund raus. Die Grenze zwischen Sport und Wahnsinn ist fließend...

Blick auf die Laufstrecke am Main um Mitternacht

Dass das umfangreiche Training eine ziemliche Gratwanderung zum Übertraining darstellt, ist mir bewusst. Man muss dazu sagen, dass ich über 90% der Zeit im Grundlagenbereich trainiere, also kaum an meine Leistungsgrenze gehe.

Ein gutes Indizes für Übertraining ist außerdem der Ruhepuls. Momentan liegt dieser in ausgeruhtem Zustand bei etwa 43. Ab einem Wert von etwa 48 bin ich im Zustand des "Overreaching", einer Vorstufe des Übertrainings (Konzept von Joe Friel). Dann heißt es aufpassen und etwas mehr regenerieren (also länger schlafen und besser essen). Über Ruhepuls 53 oder 55 würde ich dann damit beginnen, die täglichen Trainingszeiten verkürzen.

Diese Wohe wird der Umfang um einiges niedriger ausfallen, damit der Körper das hohe Trainingspensum erstmal adäquat kompensieren kann. Dann geht's weiter auf hohem Niveau. Anfang Februar das gleiche in grün: Eine Woche mit Spitzenumfang über 20 Stunden mit anschließender Erholung. Im März folgt die Zeit mit den höchsten Wochenstunden, sicherlich im Bereich der 25-30 Stunden-Marke (was nur durch die Trainingslager machbar ist).

Fazit: Noch rund 6 Monate bis Roth. Formkurve steil steigend. Motivation 100%.

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