You Will Do This

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Ziel: Ironman

Am 14. Juli 2013, zwei Jahre nach meinem 1. Triathlon überhaupt, war das große Ziel erreicht: Im Ziel bei der Challenge Roth. Dream Coming True! Zeit: 9h 17min (Patz 68 bei rund 3500 Startern).

Mitteldistanz Hofheim

WettkämpfePosted by Marko Fri, August 10, 2012 15:36:19
Der Triathlon in Hofheim (ein Kaff in Unterfranken) war die erste Mitteldistanz meines Lebens. Während man bei der Olmpischen Distanz seine Schwächen noch ganz gut kaschieren und ohne große Probleme ins Ziel kommen kann, wird es bei der Mitteldistanz langsam ernst. Es war also klar, dass es nichts zu Lachen gibt:

Schwimmen: 1,9km
Rad: 80km
Laufen: 20,4km

Zunächst einmal bedanke ich mich für die tolle Organisation meines Kollegen Frank vom Verein TSV Hawaii Gerbrunn. Er stellte seinen VW-Transporter zur Verfügung, mit dem wir zu viert inklusive Rädern nach Hofheim und zurück gefahren sind. Tip top!

Juhu, Platz 4! Na gut, es waren weniger als 100 Starter, und der Platz ist nur in meiner Altersklasse... Aber sieht gut aus :)

Fast hätte ich den Start verpasst, weil ich unbedingt nochmal schnell aufs Klo musste (und da war natürlich Anstellen angesagt). Gerade hatte ich meinen Neopren geschlossen, da ging es schon los.

Vom Start an lief das Schwimmen sehr gut. Es waren zwei Runden mit kurzem Landgang zwischendurch. Wechsel aufs Rad ging schnell. Dann wieder Luftprobleme und wenig Druck auf dem Pedal, was bin ich für ein Weichei! Nachdem ich mir das ein paarmal gesagt hatte, ging es zunehmend besser. Am Ende der Radeinheit konnte ich ordentlich Tempo ballern - wahrscheinlich etwas zu viel, denn der Übergang zum Laufen war ungewohnt hart. Ab etwa Kilometer 10 war es mehr oder weniger nur Quälerei, verbunden mit der Frage: "Warum mache ich das eigentlich?". Ganz zu Schweigen vom demotivierenden Gedanken an die doppelte Ironman-Distanz... Trotz allem konnte ein gleichmäßiges (langsames) Tempo durchhalten - Energie-Gels und Cola sei Dank!

Meine Zeiten:

Schwimmen: 37:11
Rad: 2:27:09
Laufen: 1:39:11
Gesamt: 4:43:31

Die beiden Tage nach dem Wettkampf waren absolut trainingsfrei. Ich war sprichwörtlich "im Arsch": innerlich ausgebrannt, viel stärker als zuvor bei olympischen Distanzen. Jetzt kann ich mir langsam ausmalen, was mich beim Ironman erwartet.

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