You Will Do This

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Ziel: Ironman

Am 14. Juli 2013, zwei Jahre nach meinem 1. Triathlon überhaupt, war das große Ziel erreicht: Im Ziel bei der Challenge Roth. Dream Coming True! Zeit: 9h 17min (Patz 68 bei rund 3500 Startern).

Halbmarathon Aschaffenburg

WettkämpfePosted by Marko Fri, October 19, 2012 13:36:53
Es ist unglaublich, was man mit strukturiertem Training erreichen kann. Noch im Mai dieses Jahres habe ich mich wie ein Schnitzel gefreut, beim Halbmarathon in Würzburg die magische Zeit von 1:30 geknackt zu haben. Doch das war noch lange nicht das Limit. Nachdem ich nun 8 Wochen nach dem Marathon-Vorbereitungsplan von Herbert Steffny trainiert habe, hat sich meine Form um Welten verbessert.

Bestzeit nach nur 5 Monaten um mehr als 4 Minuten verbessert!

3 Wochen vor dem geplanten Marathon in Frankfurt stand wie vorgesehen der Halbmarathon in Aschaffenburg auf dem Programm. Zeitvorgabe 1:25. Natürlich war ich im Vorfeld skeptisch und rechnete eher mit 1:26 bis 1:27. Doch zu meiner eigenen Überraschung konnte ich das Tempo fast bis zum Ziel halten und mich durchquälen - und eine unglaubliche Zielzeit von 1:24:48 erreichen! Was für eine Steigerung!

Plötzlich erscheint das 2:59er Zeitziel für Frankfurt, das ich zu Beginn meines Trainings noch belächelt hatte, als realistisch. Natürlich muss alles glatt gehen. Also mutiere ich zum klassischen Sicherheitsfanatiker: Nur keine Erkältung einfangen, immer schön eine Mütze aufsetzen und gleich nach dem Training Kohlenhydrate und Eiweiß auffüllen, um das Immunsystem zu stabilisieren. Und fernhalten von hustenden und niesenden Menschen. Das Ziel ist zum Greifen nah!

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Olympische Distanz Bad Kissingen

WettkämpfePosted by Marko Sun, September 02, 2012 20:26:49
Zack. So schnell kanns gehen. Schon wieder der letzte Triathlon in diesem Jahr vorbei!

Es lief klasse. Na gut, abgesehen von meinem kleinen Sturz auf der Treppe vom Schwimmen zum Rad. Und von meinem kleinen Sturz, während ich mit dem Rad loslief. Und von den langsamen Wechselzeiten :)

Das Terrassenfreibad in Bad Kissingen. Unten die Treppe, auf der ich - ziemlich unprofessionell - ausgerutscht bin...

Schimmen war auf der 50 Meter-Bahn im Freibad. Fühlte sich gut an, war aber wie immer deutlich zu langsam. Vor allem, weil ich das Gefühl hatte, dass sich der Typ beim Zählen der Bahnen vertan hat und ich 100 Meter zu wenig geschwommen bin. Und der langsame Brustschwimmer mit gefühlten 1,50 Meter Platzbedarf für den Beinschlag auf meiner Bahn war ein ziemliches Hindernis.

Nach dem besagten langsamen (aber gründlichen) Wechsel aufs Rad lief es wie am Schnürchen. Mit der neuen Maschine konnte ich richtig durchballern und einen nach dem anderen überholen. Darunter auch einige "Zeitfahrhelme", was besonderen Spaß machte.

Dann kam das Laufen. Nach dem dem straffen Radtempo war abzuwarten, was noch drin ist. Die 10 Kilometer waren zugleich mein Testlauf für die Marathon-Vorbereitung. Also Vollgas! Trotz der Schotterpiste schaffte ich eine neue Bestzeit. Sogar knapp unter 40 Minuten. Ein super Ergebnis.

Noch überraschter war ich, mich auf Platz 6 der Gesamtwertung zu sehen. Fantastisch. Und 3. in meiner Altersklasse. Ein genialer Saisonabschluss! 2,5 Minuten schneller und es wäre der 3. Platz gewesen...

Meine Zeiten:

Schwimmen: 29:53 (Platz 25)
Rad: 1:19:05 (Platz 3)
Laufen: 39:41 (Platz 3)
Gesamt: 2:28:39 (Platz 6)

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Olympische Distanz Kitzingen

WettkämpfePosted by Marko Sun, August 12, 2012 21:58:53
In Kitzingen habe ich letztes Jahr zum ersten Mal überhaupt die Olympische Distanz absolviert, und es war ganz gut gelaufen. Daher sollte der Wettkampf dieses Jahr "ein Leichtes" sein.

Von der Organisation her lief alles perfekt. Es gibt sogar eine kostenlose Tiefgarage. Auch Startnummernausgabe, Beschriftung und Toiletten könnten nicht näher an der Wechselzone liegen.

Alles ging gut. Keiner hat Steine runtergeworfen. Bildquelle: www.kitziblog.de

Gegen 12:30 Uhr ging es mit Bussen zum Schwimmstart mainaufwärts. Letzte Pinkelpause am Mainufer, dann Neo zuende anziehen, und los gehts! Durch die Strömung sind die 1670 Meter Schwimmen effektiv deutlich kürzer. Besonders schön war wieder die Kulisse beim Durchschwimmen unter den Brücken, auf denen die Zuschauer standen. Zum Glück hat niemand Steine runtergeworfen :)

Auf dem Rad fühlte ich mich gut und konnte die ganzen 40 Kilometer pushen (und andere überholen, was am meisten Spaß macht). Gegen Ende der Radeinheit füllte ich eines der Gels in meine Trinkflasche und nahm sie mit auf die Laufrunde - eine sehr gute Idee. Die 10 Kilometer liefen sich fast wie von allein. Und wieder jede Menge Leute überholt. Ich kam sogar mehr oder weniger "entspannt" im Ziel an. Ein toller Tag, alles lief optimal!

Meine Zeiten:

Schwimmen: 21:31
Rad: 1:13:27
Laufen: 41:57
Gesamt: 2:16:55

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Mitteldistanz Hofheim

WettkämpfePosted by Marko Fri, August 10, 2012 15:36:19
Der Triathlon in Hofheim (ein Kaff in Unterfranken) war die erste Mitteldistanz meines Lebens. Während man bei der Olmpischen Distanz seine Schwächen noch ganz gut kaschieren und ohne große Probleme ins Ziel kommen kann, wird es bei der Mitteldistanz langsam ernst. Es war also klar, dass es nichts zu Lachen gibt:

Schwimmen: 1,9km
Rad: 80km
Laufen: 20,4km

Zunächst einmal bedanke ich mich für die tolle Organisation meines Kollegen Frank vom Verein TSV Hawaii Gerbrunn. Er stellte seinen VW-Transporter zur Verfügung, mit dem wir zu viert inklusive Rädern nach Hofheim und zurück gefahren sind. Tip top!

Juhu, Platz 4! Na gut, es waren weniger als 100 Starter, und der Platz ist nur in meiner Altersklasse... Aber sieht gut aus :)

Fast hätte ich den Start verpasst, weil ich unbedingt nochmal schnell aufs Klo musste (und da war natürlich Anstellen angesagt). Gerade hatte ich meinen Neopren geschlossen, da ging es schon los.

Vom Start an lief das Schwimmen sehr gut. Es waren zwei Runden mit kurzem Landgang zwischendurch. Wechsel aufs Rad ging schnell. Dann wieder Luftprobleme und wenig Druck auf dem Pedal, was bin ich für ein Weichei! Nachdem ich mir das ein paarmal gesagt hatte, ging es zunehmend besser. Am Ende der Radeinheit konnte ich ordentlich Tempo ballern - wahrscheinlich etwas zu viel, denn der Übergang zum Laufen war ungewohnt hart. Ab etwa Kilometer 10 war es mehr oder weniger nur Quälerei, verbunden mit der Frage: "Warum mache ich das eigentlich?". Ganz zu Schweigen vom demotivierenden Gedanken an die doppelte Ironman-Distanz... Trotz allem konnte ein gleichmäßiges (langsames) Tempo durchhalten - Energie-Gels und Cola sei Dank!

Meine Zeiten:

Schwimmen: 37:11
Rad: 2:27:09
Laufen: 1:39:11
Gesamt: 4:43:31

Die beiden Tage nach dem Wettkampf waren absolut trainingsfrei. Ich war sprichwörtlich "im Arsch": innerlich ausgebrannt, viel stärker als zuvor bei olympischen Distanzen. Jetzt kann ich mir langsam ausmalen, was mich beim Ironman erwartet.

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Olympische Distanz Erlabrunn

WettkämpfePosted by Marko Thu, August 09, 2012 16:41:12
Im Jahr 2011 war die Sprint-Distanz in Erlabrunn (gleich um die Ecke nahe Würzburg) der erste Triathlon meines Lebens. Damals hatte ich vergessen, meinen Helm und Radschuhe mitzunehmen - was für ein lächerlicher Fehler - und musste nochmal schnell zurück nach Hause, um die Sachen abzuholen...

In diesem Jahr wählte ich die Olympische Distanz: 1,5km Schwimmen, 38km Rad, 10km Laufen. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Schwimmstrecke nicht genau vermessen war, und auch meine Laufzeit ist eigentlich zu schnell für die 10 Kilometer, aber man nimmt das scheinbar nicht ganz so genau...

Ich sammle alle Startnummern. Für Medaillen reichts leider nicht :)

Ich war mit meiner Zeit nicht besonders zufrieden. Das kommt öfter vor, aber diesmal besonders. Zum einen brauchte ich zu lang für den Wechsel vom Schwimmen zum Rad. Hätte man mal üben sollen. Zum anderen fühlte ich mich die ersten 10 bis 15 Kilometer auf dem Rad nicht gut, hatte Luftprobleme und konnte keinen Druck aufs Pedal bringen. Schwach. Hier muss in Zukunft mehr Koppeltraining vom Schwimmen aufs Rad folgen.

Meine Zeiten:

Schwimmen: 22:27
Rad: 1:15:43
Laufen: 42:12
Gesamt: 2:20:22

Meine Trainigskollegen vom TSV Hawaii Gerbrunn konnten mit besseren Zeiten glänzen und lächelten mir auf dem Rückweg der Laufstrecke entgegen, während ich noch auf dem Hinweg war. Insgesamt war es ein gerade noch akzeptabler Wettkampf für den Saisonauftakt, auf dem sich aufbauen lässt.

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